Aktuelle Förderungen

Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Nuklearmedizin wird der „ALLGEMEINER FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN DER OGNMB“ für das Jahr 2020 ausgeschrieben.

Dieser Förderungspreis wird von der Österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung (OGNMB) im Rahmen des Nationalen Kongresses im Jänner 2021 in Zell am See vergeben.

Der Preis ist mit € 1500 dotiert.

Ausschreibebedingungen:

  1. Teilnahmeberechtigt sind Akademikerinnen und Akademiker mit österreichischer Staatsbürgerschaft sowie Nichtösterreicher mit aufrechter Affiliation zu einer österreichischen Institution, die auf dem Gebiet der medizinischen Anwendung radioaktiver Isotope oder auf einem ihr verwandten oder dienlichen Arbeitsgebiet wissenschaftlich aktiv tätig sind.
  2. Einzureichen sind wissenschaftliche Originalarbeiten, welche im Jahr 2020 zur Publikation gelangt sind bzw. zur Publikation angenommen wurden. Auf die Beziehung der eingereichten Arbeit zur Nuklearmedizin bzw. ihrer Bedeutung für das Fach an sich wird besonderer Wert gelegt. Unter Nuklearmedizin wird dabei die Anwendung von radioaktiven Stoffen zur Diagnostik und Therapie von Krankheiten an Patienten sowie deren Einsatz bei der Erforschung von Krankheiten und der Entwicklung von Heilmethoden verstanden.
  3. Die Arbeiten sind in elektronischer Form als pdf-Dokument (Reprint bzw. accepted manuscript incl. Letter of acceptance des Journals) an die OGNMB Geschäftsstelle zu senden: info(a)ognmb.at
    Der Schlusstermin für die Einreichung ist der 30.10.2020 (Datum des Maileingangs).
  4. Die Arbeit darf nicht gleichzeitig für einen anderen von der OGNMB ausgeschriebenen Preis eingereicht werden. Auch eine Wiedereinreichung einer bereits für einen Preis der OGNMB eingereichten Arbeit ist unzulässig. Darüber hinaus ist die Zusammenfassung mehrerer Arbeiten zu einer Sammeleinreichung nicht statthaft.
  5. Bei einer durch eine Arbeitsgruppe verfassten Arbeit ist nur der erste Autor zur Einreichung berechtigt. Ihm wird auch im Falle der Zuerkennung der Preis übergeben. Bei einer geteilten Erstautorschaft ist eine Bestätigung aller Erstautoren über den Wunsch nach Einreichung vorzulegen.
  6. Da der Preis in erster Linie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gedacht ist, werden Einreichungen, bei denen Ordinariae bzw. Ordinarii oder Instituts-/ AbteilungsleiterInnen als ErstautorIn aufscheinen, nicht berücksichtigt.
  7. Die Präsentation der prämiierten Arbeit und die Überreichung des Förderungspreises finden im Rahmen des Nationalen Kongresses der OGNMB im Jänner 2021 in Zell am See statt.

Gestiftet von der Österreichischen Schilddrüsengesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung

Zur Förderung der Erforschung von Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere der klinischen Forschung, sowie Erforschung der Methoden zur Diagnose der Schilddrüsenerkrankungen und deren Therapie, wird der Österreichische Schilddrüsenpreis 2020 ausgeschrieben.

Der Forschungspreis wird von der Österreichischen Schilddrüsengesellschaft (OSDG) und von der Österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung (OGNMB) finanziert und ist mit € 1.000 dotiert.

Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

Verliehene Forschungspreise

2019

Den diesjährigen ILSE ZOLLE FÖRDERUNGSPREIS zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Naturwissenschaften in der Nuklearmedizin ging and Maximilian Klingler, PhD für seinen wissenschaftlichen Artikel “DOTA-MGS5, a New Cholecystokinin-2 Receptor-Targeting Peptide Analog with an Optimized Targeting Profile for Theranostic Use", welcher im Journal of Nuclear Medicine veröffentlicht wurde.

Preisträgerin für den ALLGEMEINEN FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN DER OGNMB für das Jahr 2019 war Dr. Sazan Rasul, PhD für ihren wissenschaftlichen Artikeln "Clinical outcome of standardized 177Lu-PSMA-617 therapy in metastatic prostate cancer patients receiving 7400 MBq every 4 weeks", welcher im European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging erschiehen ist. 

Für ihre herausragende Posterpräsentation wurde Frau Laura Kummer mit dem DSD Pharma Poster Nachwuchs Preis bedacht. Ihre strukturierte Analyse zum "Vergleich des GE PET/CT Discovery MI und Discovery 690 im Hinblick auf SUVmax und Volumina Wiedergaben unter Verwendung von SHARP IR" wurde durch unseren Partner DSD Pharma unterstützt.

Der diesjährige THP Preis ging an Mathias Wochinz, welcher mit dem Forschungsthema "Der Einfluss der Akquisitionsparameter auf die Bildqualität einer 123I–FP–CIT SPECT (DatScan)" die Fachjury für sich gewinnen konnte.

2018

Dr. Sazan Rasul, PhD wurde der OGNMB Forschungspreis für Schilddrüsenerkrankungen für den wissenschaftlichen Artikel “[18F]DOPA PET/ceCT in diagnosis and staging of primary medullary thyroid carcinoma prior to surgery” verliehen.

Preisträger für die beste eingereichte wissenschaftliche Arbeit im Jahr 2018 ist DDr. med. Bernhard Grubmüller. Der Preis wurde ihm für den Artikel „PSMA Ligand PET/MRI for Primary Prostate Cancer: Staging Performance and Clinical Impact“ im AARC Journal verliehen.

Der THP Preis wurde an Markus Raidl, MSc für seine Präsentation „Myokard SPECT-CT Vergleich NaI-CZT” vergeben.

2017

Der Gewinner des „ALLGEMEINEN FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN DER OGNMB 2017“ ist Dr. Christian Uprimny

Die Gewinnerin des „ILSE-ZOLLE-FÖRDERUNGSPREISES  FÜR NATURWISSENSCHAFTEN IN DER NUKLEARMEDIZIN 2017" ist Dr. Judit Singer.

Die Verleihung fand im Rahmen des internationalen Kongresses 2017 in Zell am See statt.

2016

Die Gewinnerin des „OGNMB – Thermo Fisher Scientific – Forschungspreis für Schilddrüsenerkrankungen“ ist Tatjana Traub-Weidinger mit dem Titel:
"Multiparametric PET imaging in thyroid malignancy characterizing tumour heterogeneity: somatostatin receptors and glucose metabolism"

Der Gewinner des „BSM – OGNMB – Förderungspreis Nuklearmedizin“ ist Andreas Hahn mit dem Titel:
"Quantification of task-specific glucose metabolism with constant infusion of 18F-FDG".

2014

Der Gewinner des „OGN – Thermo Fisher Scientific – Forschungspreis für Schilddrüsenerkrankungen“ ist Thomas Scherer mit dem Titel:
"Levothyroxine replacement in hypothyroid humans reduces myocardial lipid load and improves cardiac function"

Die Gewinnerin des BSM – OGN – MALLINCKRODT PREIS" ist Tanja Seifen mit dem Titel:
"The value of 18F-fluoride PET/CT in the assessment of screw loosening in patients after intervertebral fusion stabilization”.

2013

Der Gewinner des „BSM – OGN - MALLINCKRODT FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN" ist Rupert Lanzenberger.

Die Gewinnerin des „OGN THP Preis für Naturwissenschafter in der Nuklearmedizin" ist Lukas Nics.

2012

Der Gewinner des „BSM – OGN - MALLINCKRODT FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN" ist Christoph Kraus mit dem Titel:
"Serotonin-1A receptor binding is positively associated with gray matter volume — A multimodal neuroimaging study combining PET and structural MRI".

Die Gewinnerin des „OGN THP Preis für Naturwissenschafter in der Nuklearmedizin" ist Tatjana Traub-Weidinger mit dem Titel:
"Coronary Vasoreactivity in Subjects with Thyroid Autoimmunity and Subclinical Hypothyroidism Before and After Supplementation with Thyroxine".

2007

Der Gewinner des „BSM – OGN - MALLINCKRODT FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN" ist Michael Gabriel mit dem Titel:
"68Ga-DOTA-Tyr3-Octreotide PET in Neuroendocrine Tumors: Comparison with Somatostatin Receptor Scintigraphy and CT".

Die Gewinnerin des SANDOZ-FORSCHUNGSPREISES FÜR SCHILDDRÜSENERKRANKUNGEN" ist Monika Homoncik mit dem Titel:
"Altered Platelet Plug Formation in Hyperthyroidism and Hypothyroidism".

2006

Der Gewinner des „B•R•A•H•M•S ‑ FORSCHUNGSPREISES FÜR SCHILDDRÜSENERKRANKUNGEN" ist Christian Pötzi mit dem Titel:
"Comparison of iodine uptake in tumour and nontumour tissue under thyroid hormone deprivation and with recombinant human thyrotropin in thyroid cancer patients".

Die Gewinnerin des „Dr. Pfeiffer-Schering-Stipendium“ ist Anna Helbok mit dem Projekt-Titel:
"Entwicklung rezeptorspezifischer radioaktiv markierter Nanopartikel".

Der Gewinner des „BSM – OGN - MALLINCKRODT FÖRDERUNGSPREIS NUKLEARMEDIZIN" ist Stefan Wachter mit dem Titel:
"11C-Acetate Positron Emission Tomography Imaging and Image Fusion With Computed Tomography and Magnetic Resonance Imaging in Patients With Recurrent Prostate Cancer".